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: das making of

Das Zusägen

Da die Bäume im Halbkreis stehen sollten, musste diese Form in sich stabil sein. Vincent Harth sägte an den Querseiten der Stämme Flächen mit jeweils sechs Grad Neigung ab, damit sie dicht an dicht stehen konnten. Für diese Feinarbeit an den Stämmen mit rund einem Meter Durchmesser wurde eigens eine Vorrichtung für die Säge konstruiert, mit der sie auf einer Art Schiene entlang des Stammes bewegt werden konnte.

Das Abrichten

Durch die lange Zeit im Moor lagerten sich in den Stämmen bis tief unter die Rinde Sand, Schmutz und kleine Steine ab. Mit einem Hochdruckreiniger wurde die Verschmutzungen in mühevoller Arbeit weitgehend beseitigt. Dieser Vorgang nahm mehrere Stunden in Anspruch und musste an allen 27 Stämmen mehrmals wiederholt werden. Erschwerend kam hinzu, dass die tonnenschweren Stämme zum Reinigen um ihre Längsachse gedreht werden mussten. Während der weiteren Bearbeitung stellte sich heraus, dass die Verunreinigungen bis tief in Kernnähe eingedrungen waren.

Das Aufstellen

Das Aufrichten der 27 Mooreichen zu einer Skulptur nahm fünf Tage in Anspruch. Zuerst wurden die sechs größten und schwersten Rannen mit Hilfe eines Krans aufgestellt. Dank des Radladers aus dem Sägewerk Ganisl konnten in den Tagen darauf die restlichen Stämme errichtet werden. Das Aufstellen der Eichen erwies sich als Millimeterarbeit.